Aktivmitglied des Berufsverbandes bso

Mitglied TriRegio-Netzwerk Psychotraumatologie

Podiumsgespräch, 15.5.2020, 14.00 - 15.00

Referate und Weiterbildungen Im Ausland: unter anderem in Deutschland, England, Oesterreich, Rumänien, Schweden.

In Deutschland, unter anderem in Berlin:

Konzipierung und Durchführung von Fortbildungen im Bereich Traumapädagogik für das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden" in Berlin-Brandenburg. 

 Das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Flüchtlinge" ist ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Kurse zum Thema Traumapädagogik, Leitung Marianne Herzog

Übersicht über die 4 verschiedenen Kurse, die im Angebot sind

  • Grundlagenkurs Trauma und seine Bedeutung im Schul- und sozialpädagogischen Alltag Teil 1, jeweils der identische Kurs im Frühling und im Herbst
  • An Teil 1 anschliessender Kurs Mit Dynamiken in Gruppen und Teams umgehen - Übertragungsphänomene mit einbeziehen Teil 2
  • An Teil 1 anschliessender Kurs Mutige Arbeitshypothesen verschaffen uns Vorsprung und Übersicht Teil 3
  • An Teil 1 anschliessender Kurs Zusammenfügen! Zusammenfügen! Zusammenfügen! Teil 4

Arbeitsweise

Theoretische Inputs erfolgen mit engem Bezug zur Praxis, komplexe Vorgänge werden mittels Materialien und Bildern einprägsam veranschaulicht, Inhalte werden auf traumapädagogische Art und Weise vermittelt.

Zielgruppen

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Fachleute aus Tagesstrukturen, Kitas und Heimen, Fachleute aus dem Umfeld von Menschen mit Fluchterfahrung, Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Sonderschullehrpersonen, DaZ-Lehrpersonen, Regelklassenlehrpersonen aller Stufen, Schulleitungen

Kursleitung

Marianne Herzog ist Lehrerin, Autorin, Fachberaterin und Fachpädagogin Psychotraumatologie SIPT, Dozentin an verschiedenen Fachhochschule und Universitäten im In- und Ausland zum Thema Traumapädagogik und Migration, Supervisorin und Coach bso.

 

Trauma und seine Bedeutung im Schul- und sozialpädagogischen Alltag Teil 1

Inhalt

Traumapädagogische Ansätze werden oft intuitiv angewendet, weil sie sich in der Praxis als wirksam erwiesen haben. Mit zusätzlichem theoretischem Wissen gewinnen Fachleute an Sicherheit, so können der "sichere Ort" noch effektiver garantiert werden, die Selbstwirksamkeit der Lernenden/Klientinnen und Klienten verbessert, Konflikte reduziert und Lernschwierigkeiten behoben werden. Es ist eine Pädagogik, bei der Übertragungsphänomene und hirnorganische Vorgänge beachtet, sowie Ressourcen ins Zentrum gestellt werden. Sie tut nicht nur traumatisierten Kindern und Jugendlichen gut, sondern allen Beteiligten.

 

Ziel

  • Traumatisierte Kinder und Jugendliche erkennen und Retraumatisierungen vermeiden

  • Übertragungsphänomene erkennen und sie als Arbeitsinstrumente einsetzen lernen

  • Weniger Konflikte und Entlastung aller Beteiligter

  

Der Kurs kann an die Ausbildung "CAS Fachberatung Psychotraumatologie" und "CAS Lern- und Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter" am Schweizer Institut für Psychotraumatologie angerechnet werden. 

 

Der identische Kurs wird jeweils einmal im Frühling und einmal im Herbst durchgeführt

Herbstkurs Daten 2020:

Freitag, 23. Oktober 2020, 18.00 - 21.00 Uhr

Samstag, 24. Oktober 2020, 9.00 - 16.00 Uhr, der Kurs ist ausgebucht.

 

Frühlingskurs Daten 2021: 

Freitag, 14. Mai 2021, 18.00 - 21.00 Uhr

Samstag, 15. Mai 2021, 9.00 - 16.00 Uhr

 

Herbstkurs Daten 2021:

Freitag, 24. September, 18.00 - 21.00 Uhr

Samstag, 25. September, 9.00 - 16.00 Uhr

 

 

Kosten Fr. 450.00

 

Darin eingeschlossen ist eine ausführliche Dokumentation und weitere Unterlagen, wie z.B. das Bilderbuch "Lily, Ben und Omid" und die Broschüre "Trauma und Schule", sowie eine einfache, schmackhafte Verpflegung mit frisch zubereiteten Speisen.

 

Kursanmeldung Teil 1 Einführung Traumapädagogik: Herbstkurs Nr. 20-2, 2021: Frühlingskurs 21-1 und Herbstkurs 21-2 in Aarau

Es werden keine Daten an Dritte weiter gegeben. Die eingegebenen Daten werden ausschliesslich für die Organisation und Abwicklung der Kurse verwendet..

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Fortsetzung Traumapädagogik Teil 2:  Mit Dynamiken in Gruppen und Teams umgehen - Übertragungsphänomene mit einbeziehen

Inhalt

 

Die Arbeit mit Teams und Gruppen ist in der Erwachsenenbildung, im Schulalltag und zum Beispiel im Supervisions- und Coachingbereich oft sehr anspruchsvoll, weil sich Dynamiken gegenseitig verstärken können. Es ist darum hilfreich, Übertragungsphänomene schnell erkennen zu können, um sie allenfalls sogar pädagogisch zu nutzen. Die Kursleiterin hat viel Erfahrung, wie mit anspruchsvollen Gruppen umgegangen werden kann, ob im Flüchtlings-bereich, im Heimalltag, in Supervisionen und im Weiterbildungsbereich.

 

Ziel

  • Dynamiken in Teams und Gruppen anhand des Wissens über hirnorganische Vorgänge und Übertragungsphänomene besser überblicken können
  • Die Belastung der Beratenden, Leitenden, Vermittelnden reduzieren
  • Retraumatisierungen vermeiden lernen und sekundäre Traumatisierung erkennen

  

Zielgruppen

Für alle Personen, die den 1. Teil des Kurses besucht haben, da es sich um eine darauf aufbauende Fortführung handelt. 

 

Kursdaten:

Samstag, 23. Januar 2021, 9.00 - 16.00 Uhr

 

Kosten Fr. 330.00

 

Darin eingeschlossen ist eine ausführliche Dokumentation und weitere Unterlagen, sowie eine einfache, schmackhafte Verpflegung mit frisch zubereiteten Speisen. 

Kursanmeldung Teil 2 Fortsetzung Traumapädagogik:           Nr. 20-3 in Aarau

Es werden keine Daten an Dritte weiter gegeben. Die eingegebenen Daten werden ausschliesslich für die Organisation und Abwicklung der Kurse verwendet..

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Fortsetzung Traumapädagogik Teil 3:  Mutige Arbeitshypothesen verschaffen uns Vorsprung und Übersicht

Inhalt

 Immer wieder inszenieren seelisch belastete Menschen unbewusst ihre Geschichten und immer wieder zieht es uns als Professionelle in ihre Geschichten hinein. Wir übernehmen Rollen, die uns stark belasten, vielleicht sogar krank machen und die zu einer Retraumatisierung des Gegenübers führen können. Mit mutigen Arbeitshypothesen können wir diese Inszenierungen jedoch für ein besseres und schnelleres Fallverständnis nutzen. Das gibt uns Sicherheit, lässt uns weniger in destruktive Rollen hinein geraten und wir bekommen einen Vorsprung, den wir positiv nutzen können.

 

Ziel

  • Parallelen in den verschiedenen Ebenen erkennen
  • Anhand von Fallarbeit, Arbeitshypothesen erstellen lernen
  • Sicherheit und eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit seelisch belasteten Menschen gewinnen

  

Zielgruppen

Für alle Personen, die den Grundlagekurs bei Marianne Herzog besucht haben, es handelt sich um eine darauf aufbauende Fortführung.

 

Kursdaten:

Samstag, 27. März 2021, 9.00 - 16.00 Uhr 

 

Kosten Fr. 330.00

 

Darin eingeschlossen ist eine ausführliche Dokumentation und weitere Unterlagen, sowie eine einfache, schmackhafte Verpflegung mit frisch zubereiteten Speisen. 

Kursanmeldung Teil 3 Fortsetzung Traumapädagogik: Nr. 21-4 in Aarau

Es werden keine Daten an Dritte weiter gegeben. Die eingegebenen Daten werden ausschliesslich für die Organisation und Abwicklung der Kurse verwendet..

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Fortsetzung Traumapädagogik Teil 4:  Zusammenfügen! Zusammenfügen! Zusammenfügen!

Inhalt

Belastete und traumatisierte Menschen mit ihren fragmentierten Erinnerungen haben oft auch eine spaltende, fragmentierende Wirkung, ganz speziell auch aufs Helfersystem. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass wir die Fragmentierungstendenzen erkennen, das Wieder-Zusammenfügen von Fragmenten unterstützen und Integrationsarbeit leisten. Ein solches Zusammenfügen kann z.B. durch Biographiearbeit geschehen, denn Kohärenz ist ein wichtiger Resilienzfaktor. Auch in dieser Weiterbildung wird neben dem Vermitteln von Theorie Fallarbeit im Zentrum stehen.

Es besteht noch eine Option für eine persönlichen Einzel-Supervision von 75 Minuten, um persönliche Kohärenzthemen anzuschauen. Dieser Termin findet ebenfalls in Oberhof statt und kann in Ansprache mit M. Herzog festgelegt werden.

 

Der Kurs findet in Oberhof, AG, statt, in "Frau Edens Garten", (www.frau-edens-garten.ch) einem Ort, der gut zur Thematik "Zusammenfügen" passt. 

 

Ziel

  • Fragmentierungen und Tendenzen zur Fragmentierung erkennen
  • Möglichkeiten des Zusammenfügens kennen lernen
  • Fallarbeit (Fälle aus dem beruflichen Umfeld)
  • Erarbeiten von Kohärenz als stabilisierendes Element

 

  • Persönliche Kohärenzthemen erarbeiten (Option 2, Kurs mit zusätzlicher persönlicher Einzelsupervision)

 

  

Zielgruppen

Für alle Personen, die den 1. Teil des Kurses besucht haben, da es sich um eine darauf aufbauende Fortführung handelt. 

 

Kursdaten:

Samstag, 12. Juni 2021, 9.45 - 16.45 Uhr in Frau Edens Garten in 5062 Oberhof (mit ÖV gut von Frick oder Aarau her erreichbar)

 

Kosten 

Kurs Fr. 330.00

Kurs sowie persönliche Einzel-Supervision (75 Min) Fr. 450.00

 

 

Darin eingeschlossen ist eine ausführliche Dokumentation und weitere Unterlagen, sowie eine einfache, schmackhafte Verpflegung mit frisch zubereiteten Speisen. 

Kursanmeldung Teil 4 Fortsetzung Traumapädagogik: Nr. 21-5 in Oberhof

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Kurs 5: Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Traumapädagogik – Traumatherapie: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

In Momenten grosser Hilflosigkeit entsteht bei LP, Kita-Mitarbeitenden und anderen PädagogInnen oft der Wunsch nach einer Therapeutin, nach einem Therapeuten, der oder die das belastete Kind, den Jugendlichen «heilen» könnte. Wie realistisch ist dieser Wunsch? Was machen diese Ansprüche mit dem Therapierenden, mit dem ganzen Helfersystem? Was macht dieser Wunsch mit der Pädagogin, mit dem Pädagogen?

 

Bei diesem Kurs werden Kinder und Jugendliche mit Belastungen aus Krieg, Flucht und Migration und solche mit Belastungen durch Bindungstraumatisierungen im Fokus stehen. Welche Haltungen, welche Hilfsmittel eignen sich speziell gut im Umgang mit diesen belasteten Kindern und Jugendlichen? Was können dabei die Chancen, aber auch die Risiken und Grenzen der interdisziplinären Zusammenarbeit sein?

 

Dieser Kurs wird von Marianne Herzog, Traumapädagogin und Silvan Holzer, Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Notfallpsychologe CareLink gemeinsam gestaltet, als Beispiel interdisziplinärer Zusammenarbeit. Silvan Holzer arbeitet als Traumatherapeut am Ambulatorium für Kriegs-, Flucht- und Folteropfer in Bern.

Auch in dieser Weiterbildung wird neben dem Vermitteln von Theorie mit Hilfe von Fallbeispielen auch die praktische Arbeit mit interpersonell traumatisierten Minderjährigen anhand konkreter Fragen im Zentrum stehen.

 

 

Der Kurs findet in Oberhof, AG, statt, in "Frau Edens Garten", (www.frau-edens-garten.ch) einem Ort, der gut zur Thematik "Zusammenfügen" und "Zusammenarbeit" passt. 

Ziel

·        Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Traumapädagogik und Traumatherapie erfahren, diskutieren und verstehen können

·        Einblick in die Chancen und Herausforderungen einer interprofessionellen Behandlung von komplex traumatisierten Minderjährigen

·        Fallsupervision

 

Zielgruppen

Für alle Personen, die den Grundkurs besucht haben, da es sich um eine darauf aufbauende Fortführung handelt. 

 

Kursdaten:

Samstag, 11. September 2021, 9.45 - 16.45 Uhr in Frau Edens Garten in 5062 Oberhof (mit ÖV gut von Frick oder Aarau her erreichbar)

 

Kosten 

 

Fr. 380.00 (zwei Referierende)

Darin eingeschlossen ist eine ausführliche Dokumentation und weitere Unterlagen, sowie eine einfache, schmackhafte Verpflegung mit frisch zubereiteten Speisen. 

Kurs 5: Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Traumapädagogik – Traumatherapie: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Es werden keine Daten an Dritte weiter gegeben. Die eingegebenen Daten werden ausschliesslich für die Organisation und Abwicklung der Kurse verwendet..

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