Aktivmitglied des Berufsverbandes bso

Mitglied TriRegio-Netzwerk Psychotraumatologie

Podiumsgespräch, 15.5.2020, 14.00 - 15.00

Referate und Weiterbildungen Im Ausland: unter anderem in Deutschland, England, Oesterreich, Rumänien, Schweden.

In Deutschland, unter anderem in Berlin:

Konzipierung und Durchführung von Fortbildungen im Bereich Traumapädagogik für das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden" in Berlin-Brandenburg. 

 Das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Flüchtlinge" ist ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Online-Weiterbildungen und -Supervisionen

Aus aktuellem Anlass und um die Teilnehmenden und auch mich zu schützen, biete ich im Moment nur Online-Weiterbildungen und Online-Supervisionen an. 

Online-Supervisionen

In diesen herausfordernden Zeiten ist es erst recht hilfreich, Situationen zu reflektieren, Dynamiken und Themen zu erkennen und daraus pädagogische Zugänge zu erarbeiten. Darum habe ich mir in unserem Gartenhaus in einer gewissen Distanz zum Wohnhaus ein Supervisionszimmer eingerichtet. Damit ist die Vertraulichkeit gewährt. Da den meisten Personen WhatsApp geläufig ist, brauche ich meist dieses Tool und kann so bis zu drei Personen eines Teams verbinden. Wie auch sonst üblich, zeichne ich das Erzählte auf dem Flipchart auf und wir suchen nach Themen, die sich wiederholen, nach Übertragungsphänomenen und immer wieder ganz intensiv nach den Ressourcen. Durch die WhatsApp-Übertragung können die zugeschalteten Einzelpersonen oder Teams sich miteinander austauschen, wir hören und sehen einander und das Entstehen der Fallskizze kann direkt mitverfolgt werden.

Das folgende Video zeigt in aller Kürze, wie eine solche Supervision vor sich geht:

Wie muss ich mir eine Online-Supervision vorstellen?
Film online Supervisionen.MOV
QuickTime Video Format 4.3 MB

Online-Weiterbildungen

Bei Online-Weiterbildungen versuche ich mich ebenfalls auf möglichst geläufige Hilfsmittel zu stützen. Die Inhalte vermittle ich mit einer für diese Weiterbildung spezifisch besprochenen Powerpointpräsentation, die ich einige Tage zum Voraus den Teilnehmenden schicke. Da sie eine relativ grosse Datenmenge enthält, werde ich sie auf mehrere Teile aufteilen und schicke sie per Datentransfer. Ich kündige den Teilnehmenden per Mail an, dass sie nächstens eine Mail von "Infomaniak" einem Schweizer Transferdienst erhalten. Darin ist ein Link enthalten, womit die Präsentation heruntergeladen werden kann.

Beispiel einer besprochenen Powerpointpräsentation
Beispiel einer besprochenen Powerpointpr
Microsoft Power Point Präsentation 77.1 MB

In einem zweiten Teil teile ich die Kursteilnehmenden in Gruppen zu 3 Personen auf. Zu einem vorher abgemachten Termin rufe ich sie per Handy an und wir besprechen allfällige Fragen und einen Fall. Diese Fallbesprechung dauert im Normalfall 25 Minuten. Sie läuft in folgendem Setting ab:

Fallsupervision via Whatsapp oder anderen Kommunikationsmitteln
Film online Supervisionen.MOV
QuickTime Video Format 4.3 MB

Anschliessend fasse ich die Fälle der verschiedenen Teilnehmenden zusammen, anonymisiere sie komplett und stelle damit wiederum eine Powerpointpräsentation zusammen. Dieser Austausch ist sehr hilfreich, denn aus den Fällen anderer gibt es immer wieder die Möglichkeiten, eigene Fälle in einem neuen Licht zu sehen.

Nachdem genug Zeit zur Verfügung stand, die Powerpointpräsentation der Fälle anzuschauen, treffen wir uns nochmals vor dem Computer, um Fragen und Rückmeldungen zu besprechen. Da hier mehr Leute teilnehmen, benutze ich "ZOOM". Auch hier werden die Teilnehmenden mit einer Mail, die einen Link zum Herunterladen enthält, von mir eingeladen.

Wer danach noch Fragen hat, kann mich gerne noch per Mail kontaktieren oder wir können einen Telefontermin mit  mir abmachen.

Selbstverständlich wäre es angenehmer, spontaner und natürlicher, sich persönlich zu sehen. Dies ist im Moment nicht möglich, darum machen wir das Beste aus der Situation. Mit dieser Art von Weiterbildung wird einerseits Wissen vermittelt, andrerseits ist auch ein direkter Austausch möglich und die Fälle werden allen zugänglich gemacht. Ich habe es nun schon mehrfach ausprobiert und festgestellt, dass es funktioniert.

 

Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass die Präsentation auch zukünftigen Mitarbeitenden abgegeben werden kann, so sind auch Mitarbeitende, die neu in eine Institution eintreten,in tarumapädagogischer Hinsicht auf einem ähnlichen Niveau, wie die anderen. Dies ist ein wichtiger Aspekt der Qualitätssicherung.